Zur Vorbereitung auf den „Camino 2.0“ ist es in diesem Jahr vielleicht nicht mehr nötig die Ausrüstung beim Probewandern zu testen, da ich fast vollständig auf die Ausrüstung aus dem Vorjahr zurückgreifen werde, aber dennoch muss ich meinen Körper erst wieder ans Wandern gewöhnen.
Gesagt getan! Also stand heute der erste Gewöhnungstest an.
Um 8:30 Uhr machte ich mich zusammen mit Jana auf den Weg. Wir hatten unser "fast vollständiges" Original-Gepäck für den Camino dabei.
Da Jana und ich den Camino in diesem Jahr gemeinsam gehen werden, werden wir auch versuchen, je nachdem wie wir Zeit haben, das Probewandern gemeinsam zu absolvieren.
Das Wetter war bewölkt und nicht zu warm. Die Sonne hielt sich hinter der geschlossenen Wolkendecke "bedeck" und auch der zeitweise sehr, sehr leichte Nieselregen war nicht wirklich spürbar. Wir hatten also optimale Bedingungen.
Zum Beginn unserer Tour durchquerten wir ein Waldgebiet in dem ich auf eine „alte Bekannte“ traf, die auch bereitwillig für Fotos zur Verfügung stand. Der eine oder andere Leser wird sich sicherlich erinnern ...
Der Untergrund unserer Strecke war dem Camino sehr ähnlich, mal Waldboden, mal Schotter, mal Asphalt.
Wir kamen recht gut voran. Aus dem Wald heraus führte der Weg über eine wenig befahrenen Straße, an Feldern endlang bis zu einem Kanal.
Obwohl der Weg recht schmal war, war es schon bemerkenswert, wie freundlich die Radfahrer und Spaziergänger zu uns waren. Die Radfahrer klingelten nur einmal kurz, wenn sie sich uns von hinten nährten, grüßten bei der Vorbeifahrt und der Letzte in der Gruppe der Radfahrer gab fast immer zu erkennen, dass nun alle vorbei waren. Ganz im Gegensatz zu einigen Spaziergängen ohne Rucksack, bei denen ich schon ganz andere Reaktionen der Radfahrer erleben musste. Sollte ich mich tatsächlich noch mit der Spezies „Radfahrer“ anfreunden? Nein, ich will hier mal nicht zu sehr die Hoffnung schüren. Wahrscheinlich war das nur ein einmaliges Ereignis. ;-)
Wir kamen gut voran und machten auch mal eine Pause. Da es nun durch die ausbleibende Sonne etwas kühl wurde, beschlossen wir uns etwas Warmes überzuziehen, schließlich hatten wir ja alles dabei. Noch einen Müsliriegel zur Stärkung, einen Schluck Wasser und weiter geht’s.
Dann lud uns ein prächtiges "wildes Tier" zu einem kurzen Fotostopp ein. Da wir uns dem "wilden Tier" in friedlicher Absicht genährt hatten, blieben wir unversehrt und konnten anschließend unseren Weg fortsetzen.
Es ging weiter auf unseren letzten Teil des Weges. Der Weg führte nur kurz durch ein Wohngebiet. Kaum hatten wir das Wohngebiet hinter uns gelassen und eine gutbefahrende Straße überquert, lag auch bereits wieder ein ländlicher Bereich vor uns.
| einige Farbtupfer |
Erkenntnis des Tages: „Erstes Probewandern erfolgreich beendet!“
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