Mit etwas Abstand zu unserer ersten Probewanderung machten wir uns heute auf den Weg zu einer zweiten Runde. Das Ziel war es, die Strecke am heutigen Tage um ca. 5 Kilometer, gegenüber unserer ersten Wanderung zu verlängern. Und soweit sei es vorweggenommen … es hat funktioniert!
Gegen 11 Uhr machten wir, also Jana und ich, uns mit gepackten Rucksäcken auf den Weg. Das Wetter war wieder einmal optimal. Windig, leicht schwül, aber trocken und zeitweise sonnig.
Zunächst führte uns unser Weg wieder durch ein Waldgebiet, welches sehr angenehm zum Laufen war. Der weiche Waldboden ist, so finde ich, noch immer der beste Untergrund, um zu wandern. Nach dem Waldgebiet öffnete sich der Blick. Vor uns lagen Getreidefelder, wie wir sie auch in Spanien sehen werden.
| Getreidefelder |
| St. Antonius Kirche |
| Datteln-Hamm-Kanal |
| Störche am Wegesrand |
| Eingang zum Schloss Heessen |
| Schloss Heessen |
Alles heile geblieben und schon ging es weiter. Rauf auf den Damm, am Flugplatz vorbei, über die Brücke zurück in die Stadt. Noch eine Pause auf einer Bank, denn es war sehr warm geworden und dann über den Burghügel zurück in der Natur. Schnell noch ein kurzes Selfi …
Unser Ziel, die Strecke um 5 Kilometer zu verlängern haben wir exakt hinbekommen. Am Ende der Tour hat meine App eine Strecke von 23,2 Kilometer aufgezeichnet. Insgesamt waren wir 5 ½ Stunden unterwegs. Ohne unsere Pausen hat die App wieder eine sehr hohe Durchschnittsgeschwindigkeit von 5,9 km/h ausgerechnet.
Unser Tempo ist eindeutig zu schnell, aber die Streckenlänge haben wir drauf. Ich denke Jana und ich sind bestens für den Camino vorbereitet und der Rest wird sich ohnehin vor Ort zeigen.
Den Rest des Tages habe ich zumindest versucht die Füße etwas hochzulegen, was mir auch ganz gut gelungen ist. Jana hat den Nachmittag natürlich sportlich ausklingen lassen.
Den Rest des Tages habe ich zumindest versucht die Füße etwas hochzulegen, was mir auch ganz gut gelungen ist. Jana hat den Nachmittag natürlich sportlich ausklingen lassen.
Wichtig ist, dass wir beide bisher blasenfrei geblieben sind, uns mit unserer Ausrüstung angefreundet haben. Auch müssen und wir vor den ersten Tagesetappen keine Angst haben, denn körperlich sollten wir die Strecken gut schaffen können.
In drei Wochen geht es los, so dass dies dann auch die letzte Probewanderung für den „Camino 2.0“ war! Nun gilt es die Füße zu pflegen. Festzulegen, welche Ausrüstung mitkommt und dann nur noch die Spannung und Freude hochzuhalten.
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