26,6 km: Saint-Jean-Pied-de-Port, Huntto, Orisson, Ibañeta-Pass, Roncesvalles
Geschafft! … die erste Etappe, ich, die Wäsche, die Dusche!
Woau, dass war heftig! 6 Stunden nur bergauf! 1 ½ Stunden bergab!
Wie immer bin ich viel zu schnell angegangen. Bei schwülwarmen Temperaturen habe ich meinen ersten Schritt gemacht. Den Ersten von ganz vielen … sehr vielen! Schon nach wenigen Minuten lief der Schweiß und nach noch einmal der selben Zeit war auch schon alles komplett durchnässt! So musste ich bei meiner ersten Pause eine jungen Australierin auch darauf hinweisen, dass die Durchnässung im Schrittbereich meiner Hose, nicht das ist, was man denken könnte. ;-) Nun ja, nach dieser „fast Peinlichkeit“ liefen wir noch ein paar Kilometer miteinander, so dass wohl alles Gut ist.
Mit
zunehmender Höhe wurde es windiger und kälter. Nach einer weiteren
Stunde entschloss ich mich mein langes Shirt anzuziehen, was jedoch auch
bald nass war.
Nun
kam auch noch Nebel bzw. tiefhängende Wolken hinzu, so dass man von den
Pyrenäen nicht wirklich viel sehen konnte … egal der Blick war
ohnehin sehr häufig auf den steinigen Untergrund gerichtet. Es ging
weiter und weiter und als ein Flachstück kam dachte ich schon, dass ich
über den Berg bin, aber … nicht in den Pyrenäen! Der höchste Punkt sollte
erst noch kommen.
Hier kam ich dann auch so langsam an meine Grenzen … dann traf ich eine 18 jährige Deutsche aus Frankfurt. Die Unterhaltung mit ihr half mir sehr über den letzten Anstieg zu kommen. Auf dem Bergabstück schloss sich Erik aus dem Schwarzwald an. Zusammen erreichten wir gegen 15:45 Uhr das Kloster in Roncesvalles.
Leider
war die von Holländern betriebene Unterkunft nicht so gut
durchorganisiert, so dass wir ca. 1 ½ Stunden auf ein Bett warten
mussten. Aber egal! Ich war stolz den Weg geschafft zu haben!
Geschafft! … die erste Etappe, ich, die Wäsche, die Dusche!
Woau, dass war heftig! 6 Stunden nur bergauf! 1 ½ Stunden bergab!
Wie immer bin ich viel zu schnell angegangen. Bei schwülwarmen Temperaturen habe ich meinen ersten Schritt gemacht. Den Ersten von ganz vielen … sehr vielen! Schon nach wenigen Minuten lief der Schweiß und nach noch einmal der selben Zeit war auch schon alles komplett durchnässt! So musste ich bei meiner ersten Pause eine jungen Australierin auch darauf hinweisen, dass die Durchnässung im Schrittbereich meiner Hose, nicht das ist, was man denken könnte. ;-) Nun ja, nach dieser „fast Peinlichkeit“ liefen wir noch ein paar Kilometer miteinander, so dass wohl alles Gut ist.
| Wegweiser in SJPdP |
| Das Santiago-Tor in SJPdP |
Hier kam ich dann auch so langsam an meine Grenzen … dann traf ich eine 18 jährige Deutsche aus Frankfurt. Die Unterhaltung mit ihr half mir sehr über den letzten Anstieg zu kommen. Auf dem Bergabstück schloss sich Erik aus dem Schwarzwald an. Zusammen erreichten wir gegen 15:45 Uhr das Kloster in Roncesvalles.
| das Kloster in Rocesvalles |
Erkenntnis des Tages: „Es geht, aber nunmal nicht von allein!“
Abschließend habe ich bereits in Deutschland versprochen, die erste, steilste und
auch anstrengendste Etappe, einem lieben Kollegen zu widmen. Also "Ex-GS
04er": wenn ich es über den Berg geschafft habe, dann schaffst Du das
auch! Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt! Keine Pilgerweisheit,
sondern von Mark Twain! :-)