Samstag, 26. August 2017

7. Etappe - Logroño

29,2 km: Los Arcos, Sansol, Torres del Río, Viana, Logroño

Die Nacht im 10-Bett-Zimmer war zwar sehr warm, jedoch auch relativ ruhig, so dass ich erst gegen 6:20 Uhr aufgewacht bin. Nun, schnell ins Bad, denn ab 6:30 Uhr soll es Frühstück geben. Das Bad habe ich recht schnell hinter mir gelassen, jedoch nimmt das Packen immer noch etwas Zeit in Anspruch. Letztlich hab ich dann doch noch zum Frühstück geschafft. Hier wartete frisch gebackenes Graubrot auf uns, d.h. ... wohl fast nur noch auf mich. Jana war bereits mit Allem fertig! Respekt, toll, wie schnell ging das denn. Schwubs war sie auch schon mit „der Gruppe" los und ich … hatte das Nachsehen. O.k. ich schau' mal, ob und wo ich die „Jugend“ einhole. 

Als ich dann endlich auch mal fertig war, machte ich mich auf den Weg. Durch den steinernen Torbogen ging es raus aus der Stadt und schon schnell war man wieder mitten in der Natur. 
Los Arcos Torbogen
Die Sonne ging über dem Horizont auf und bot ein prächtiges Farbenspiel. Es ist schon sehr schön, wenn man gerade Morgens mal den Blick zurück wirft. Herbei muss der „Nicht-Pilger“ wissen, dass man morgens die Sonne fast immer im Rücken hat, tagsüber kommt die Sonne dann von links und wenn die Sonne von vorn kommt, ist man abends zu spät dran. Kommt die Sonne jedoch von rechts … hat man sich wohl verlaufen. ;-)
Sonnenaufgang
Nach einer Stunde sah ich die „Vier“ vor mir und hatte sie somit fast schon eingeholt. 
Max, Julia, Jana, Timo (von links)
Ich beschloss jedoch, dass Tempo beizubehalten und lief nach kurzer Zeit auf Markus aus. Markus war bis gestern mit sein Bruder unterwegs. Ab heute läuft Markus alleine, da sein Bruder nicht mehr Zeit hatte. 
In Sansol legten wir eine Pause ein und die „Vier“ schlossen auf. Jana und Julia suchen einen Supermarkt auf, während sich Timo und Max, zu Markus und mir setzten. Zunächst wurden die Füße verarztet bevor es dann gemeinsam weiterging. Jedoch nur kurze Zeit, dann zog ich wieder leicht davon. 

In Torres del Rio legte ich wiederrum einen kurzen Stopp ein. Die Stadt lag so schön im Sonnenlicht, dass ich nicht ohne ein Paar Fotos zu machen, weiterziehen konnte.
 Torres del Rio
Auf dem Weg nach Viana wurde ich dann wieder von der Gruppe geschluckt. Wir blieben den weiteren Weg weitgehend zusammen und legten in Viana eine Mittagspause ein. Zwischenzeitlich war nun auch Monika zu uns gestoßen. 
kurz vor Viana
Schnell ein paar Tische zusammengestellt und schon hatte wir eine tolle Mittagsrunde.
Mittagspause
Kirche von Viana
Nachdem wir uns zur Halbzeit der Etappe gestärkt hatten, zogen die Jungs noch in einen Supermarkt und ich ging mit den Mädels langsam vor.

Wir ließen die spanische Provinz Navarra hinter uns und kamen nach La Rioja. Ab nur geht es also durch die berühmte Wein Region.
wir schaffen das ;-)
Die Jungs holten uns auf den letzten 9,5 Kilometern bis Logoño nicht mehr ein, so dass wir zunächst unser unterschiedlichen Herbergen anliefen und uns für später zum Abendesse verabredeten.
Logroño

Wir hatten gut gewählt. Unsere Herberge lag direkt im Zentrum. Das 10-Bett-Zimmer war sauber, es gab Handtücher und Bettzeug und ein sehr schönes Bad.
Julia, Monika, Timo, Jana, Max und ich (von rechts)
Abends zum Essen trafen wir noch Dirk, den wir aus den Pyrenäen kannten und seine brasilianische Laufbegleitung. Wir hatten einen schönen, feucht-fröhlichen Abend mit leckerem Essen.


Erkenntnis des Tages: Der frühe Vogel fängt den Wurm!

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