Die Nacht in unserem Zimmer war recht ruhig. Die beiden Frauen hat man gar nicht gehört, jedoch Stefano … und wohl auch mich. ;-) Da ich mich selten selber höre, habe ich natürlich ganz gut geschlafen.
Ohne Frühstück ging ich, nur mit einem Kaffee im Bauch, los. Jana folgte etwas später. Wir hatten abgemacht, dass wir uns in Ponferrada zum frühstücken treffen.
Die Sonne war bereits aufgegangen, als ich mich auf den Weg machte. Es war noch recht kühl, aber dafür trocken. Nachdem ich Molinaseca hinter mir gelassen hatte, musste ich mich für den Weg an Straße oder die Wegalternative entscheiden. Ich folgte der Alternative und ging am Abzweig nach links. Der Weg führte über eine Schotterstraße an Gemüsegärten vorbei, bis in ein kleines Dorf hinein. Hier gab es entweder zerfallene Häuser oder recht neue Häuser; alte Häuser die ganz gut in Schuss waren, suchte man vergebens.
Das Dorf zog sich etwas und ging fast nahtlos nach Ponferrada über. Als ich Ponferrada erreichte stand die Sonne, wie auf einem Gemälde über den Häusern der Stadt.
| Sonnenaufgang in Ponferrada |
Das wichtigste Gebäude in Ponferrada ist die kleine Burg im Zentrum. Natürlich verläuft der Camino an dieser Sehenswürdigkeit vorbei. Unmittelbar an der Burg befindet sich eine kleine Bäckerei in, in der man auch Frühstücken kann.
| die Burg von Ponferrada |
| die Burg und ich |
Ich sah, dass Maria und Anja bereits drin waren und kam hinzu. Die Beiden schwärmten so sehr von den Croissants, dass ich natürlich auch einen probieren musste. Die Croissants, der Kaffee und auch der O-Saft waren sehr lecker. Nach dem ich bereits den zweiten Kaffee genossen hatte kam Jana hinzu, derweil Maria und Anja bereits weitergezogen waren. Die schwärmte von der Fluffigkeit der Croissants, die Außer etwas kross waren … die Dinger waren einfach perfekt. Sarah war zwischenzeitlich auch eingetroffen und Jana konnte von dem Angebot gar nicht genug bekommen. Ich ging somit zu Siteseeing über, hingegen Jana und Sarah ausgiebig frühstückten.Der Weg führte langsam aus Ponferrada heraus und ging wie üblich, in die klassische Vorstadt über. Industrie, Sportplätze und schicke Anwesen säumten den Weg.
Immer wieder sah man, wie verbunden die Anwohner mit dem Camino sind. Überall Hinweise auf die Wegrichtung und auch Zeichnungen oder andere Symbole des Weg’s.
| Grafitti-Kunst |
Einen gefühlte Ewigkeit später fanden wir dann auch eine Bank, auf der wir unseren Einkauf vertilgen konnten. Es gab frischen O-Saft und dazu Blätterteigtaschen mit Pudding gefüllt … lecker!!! So gestärkt ging es auf den nächsten Streckenabschnitt.
Der Weg durch ie Weinfelder war wirklich besonders schön. Auch spielte die Sonne prim mit, so dass die Farben besonders schön zu Geltung kamen.
| Weinfelder |
Gemeinsam amen wir in Cacabelos an.
| Cacabelos |
| überall Zeichen! |
| Cacabelos (Altstadt) |
Nun war duschen und dann große Wäsche angesagt. Wir ließen heute einmal alle Sachen von der Waschmaschine wasche.
Zum Abendessen zogen wir, nach endlosem Waten in einer größeren Gruppe los. Eine Tapasbar im Ort, war unser Ziel.
| große Rund (Leandro, ich, Ben, Sarah, Stefano, Ly, Aya, Jana ... gegen den Uhrzeigersinn) |
Erkenntnis des Tages: Spontan ist am Besten!
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